Skip to main content

Sonderausbildung


Die Agentur für Arbeit unterstützt die Ausbildung zum Schreiner in vielen Fällen, insbesondere durch die Einrichtung von Sonderausbildungsmaßnahmen (außerbetriebliche Lehrstellen) bei verschiedenen Maßnahmeträgern, etwa dem Diakonischen Werk, mit dem der Wirtschaftsverband Holz und Kunststoff Saar e. V. seit 25 Jahren in der außerbetrieblichen Lehrlingsunterweisung kooperiert. Sonderausbildungsmaßnahmen eröffnen Jugendlichen mit Defiziten verschiedenster Art die Möglichkeit, eine Lehre im Holzbereich zu durchlaufen. Dies gilt insbesondere für die Ausbildung zum Holzwerker, die eine Lehre für behinderte Menschen darstellt, bei denen eine Ausbildung zum Schreiner nicht Erfolg versprechend erscheint. 

Fachpraktiker/-in für Holzbearbeitung


Auf der Basis der Rahmenrichtlinie für Ausbildungsordnungen für behinderte Menschen ist die Ausbildungsregelung zum/zur Fachpaktiker/-in für Holzverarbeitung vom Hauptausschuss des Bundesinstitutes für Berufsbildung im Dezember 2010 verabschiedet und im Frühjahr 2011 veröffentlicht worden.

Sie ersetzt die vom Hauptausschuss des Bundesinstitutes für Berufsbildung veröffentlichte Musterregelung Nr. 60 zum/zur Holzbearbeiter/-in aus dem Jahr 1983.

Der Fachpraktiker/-in für Holzverarbeitung basiert auf den Bezugsberufen Tischler und Holzmechaniker. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.

Den Handwerkskammern wird diese Musterregelung zum/zur Fachpraktiker/-in für Holzverarbeitung vom DHKT empfohlen.

Maßnahmenträger


Seit 1987 bietet das Diakonische Werk an der Saar in Kooperation mit dem Wirtschaftsverband Holz und Kunststoff Saar e.V. für sogenannte lernbehinderte bzw. lernschwache Jugendliche eine dreijährige Ausbildung nach § 102 SGB III zum /zur Tischler/in, Holzwerker/in an. Ziele der Maßnahme sind der erfolgreiche Abschluss der Facharbeiterprüfung sowie die Stabilisierung und die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer/-innen. Weitere Informationen finden Sie unter www.dwsaar.de - Jugendberufshilfe-Ausbildung-Holz-Flyer